{"id":21,"date":"2018-11-29T19:21:05","date_gmt":"2018-11-29T19:21:05","guid":{"rendered":"http:\/\/dualeskonto.de\/?p=21"},"modified":"2018-11-29T19:22:18","modified_gmt":"2018-11-29T19:22:18","slug":"das-duale-konto-die-idee","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dualeskonto.de\/?p=21","title":{"rendered":"Das Duale Konto &#8211; woher der Ansatz ?"},"content":{"rendered":"<p>Jeder macht sich Gedanken zur vor allem erst einmal eigenen Sicherheit und damit in direkter Folge auch zur Sicherheit der Gesellschaft und Stabilit\u00e4t des politischen,\u00a0 juristischen, wirtschalftlichen (usw.) Systems.<\/p>\n<p>Schnell wird dann klar, da\u00df man selber sehr wahrscheinlich nur ein lebenswertes Leben f\u00fchren kann, es den anderen in der Gesellschaft \u00e4hnlich gut (- hoffentlich gut) ergeht, wie einem selbst. &#8211; Zumindest denjenigen innerhalb der n\u00e4chsten schwer verteidigten Grenzen, die wiederum unsere Freiheit und Wirtschaft stark begrenzen. Dach \u00fcber dem Kopf, etwas zu essen und gesellschaftliche Kontakte, sind ein Minimum, aber gerade letzteres erfordert auch oftmals ein gewisses Mindestma\u00df an &#8222;Wohlstand&#8220;.<\/p>\n<p>Wenn man also auf Dauer in Frieden leben kann, befindet man sich wahrscheinlich in einer Konsensgesellschaft &#8211; oder zumindest einer Kompromissgesellschaft. Die Konsensgesellschaft verteidigt den Rechtsstaat\/das friedenserhaltende System aus ureigenstem Interesse. Es muss gesagt werden, da\u00df\u00a0 es nat\u00fcrlich immer auch Andersdenkende und -Handelnde in der Konsensgesellschaft gibt und eben auch geben muss, denn Sie demonstrieren letztlich das Recht auf Freiheit eines jeden, aber diese sind ja per Definition der Konsensgesellschaft signifikant in der Minderheit.<\/p>\n<p>Viele Dinge, Gleichgewichte, Verteilungen m\u00fcssen gewahrt werden, damit die Einigkeit \u00fcber den\u00a0 Konsens gewahrt bleibt. Materielle Vergleichbarkeit wurde schon erw\u00e4hnt, aber essentiell ist auch das Verst\u00e4ndnis oder zumindest ein Verstehen obiger Zusammenh\u00e4nge. Dazu bedarf es der Bildung f\u00fcr alle.<\/p>\n<p>Die Geschichte hat uns gelehrt, da\u00df der Versuch absoluter Gleichschaltung kein selbsttragendes System hervorbringt. Daher denke ich: Leistung muss sich lohnen und Lohn ist der Antrieb.<\/p>\n<p>Leider ist die Spanne der Geh\u00e4lter in der Gesellschaft aber nicht identisch mit der m\u00f6glichen Leistunsspanne von Menschen. Das kann so sein, aber viele der wenigen extrem \u00dcberbezahlten erscheinen oftmals im Nachhinein doch als &#8222;Griff\u00a0 ins Klo&#8220; f\u00fcr die arbeitgebenen und lohnzahlenden Firmen und zudem ist der gesellschaftliche Nutzen relativ zum steigenden Gehalt abnehmend bzw. entsteht der Nutzen in anderen Gesellschaften (&#8222;Steuerparadisen&#8220;). \u00c4hnlich geht es an der unteren Einkommensgrenze zu. &#8211; Auch hier mag das Risiko des geringeren gesellschaftlichen Nutzens mit der gestiegenen Wahrscheinlichkeit f\u00fcr kriminelle Auff\u00e4lligkeit einhergehen.<\/p>\n<p>Aber zur\u00fcck zu den extrem hohen Geh\u00e4ltern: Auch hohe Geh\u00e4lter werden besteuert zu einem wahlkampfpolitischen H\u00f6chstsatz und damit k\u00f6nnte man sagen &#8222;basta&#8220;. Aber leider ist es f\u00fcr viele mit mehr Geld, mehr Zeit und mehr Bildung m\u00f6glich durch eigenes oder kaufbares Wissen anderer, die Details,\u00a0 Nischen oder gar Schlupfl\u00f6cher der Steuergesetzgebung zu kennen und zu nutzen oder gro\u00dfe H\u00fcrden zu &#8222;umgehen&#8220;. &#8211; Das gilt f\u00fcr Personen wie auch Firmen.<\/p>\n<p>Naheliegend &#8211; aus gesellschaftspolitischen wie auch finanzpolitischen Gr\u00fcnden &#8211; ist es sinnvoll, alle so zu beteiligen, wie es der Konsens-Wille eigentlich gedacht hat. Der leichteste Weg scheint eine deutliche Vereinfachung des Abgabensystems zu sein, um Schlupfl\u00f6cher zu schliessen, \u00dcberp\u00fcfbarkeit zu installieren und rechtlich Klarheit Applaus von der Mehrheit der Steuerzahler zu erneten. Das ist wahrlich keine neue Erkenntnis:\u00a0 z.B. hat ein aktueller wieder nachrichtenpr\u00e4senter prominenter &#8222;Politikzombie&#8220; mit der &#8222;Steuererkl\u00e4rung auf dem Bierdeckel&#8220; einst in seinem Vorleben die Medien damit beherrscht.<\/p>\n<p>Hier kommt hier jetzt nicht die alles revolutionierende &#8222;Weltformel&#8220;, sondern das erste Puzzlest\u00fcck, der erste Vorschlag, der zusammen mit vielen weiteren (m)einen Reformansatz liefern k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Die erste Idee nenne ich &#8222;duales Konto&#8220; und entstammt einer ziemlich losgel\u00f6sten \u00dcberlegung zur Gerechtigkeit des Ehegattensplittings. &#8211; Also einer \u00dcberlegung mit der sich wohl die meisten Familien, Paare Partnerschaften und sicher auch Singles auseinandergesetzt haben. Dies ist ein typisch deutsches Thema, da z. B. in anderen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern ein\u00a0 Konstrukt in dieser Form nicht existiert. Aber es bedarf ja auch gerne eines Mi\u00dfstandes, um L\u00f6sung zu finden &#8230; weiter geht es im folgendem Artikel.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jeder macht sich Gedanken zur vor allem erst einmal eigenen Sicherheit und damit in direkter Folge auch zur Sicherheit der Gesellschaft und Stabilit\u00e4t des politischen,\u00a0 juristischen, wirtschalftlichen (usw.) Systems. 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